Das Wichtigste in Kürze
- Im Ausland drohen Fremdwährungsgebühren und Abhebekosten.
- Gute Reisekreditkarten zahlen und heben weltweit kostenlos ab.
- Zahle immer in Landeswährung, nie in Euro – sonst greift ein teurer Wechselkurs.
- Die Kreditkarte ist im Ausland meist die bessere Wahl als die Girocard.
Wer die Kreditkarte im Ausland nutzt, zahlt schnell unnötige Gebühren. Mit der richtigen Karte zahlst du weltweit gratis. Hier die Tipps. Die passende Karte findest du im Kreditkarte-Vergleich.
Diese Gebühren gibt es
- Fremdwährungsgebühr (oft rund 1,75–2 %) bei Zahlungen außerhalb des Euroraums.
- Abhebegebühr am Geldautomaten – teils fix, teils prozentual.
- Manchmal ein Automatenentgelt des Betreibers vor Ort.
Die richtige Reisekreditkarte
Ideal ist eine Karte, die weltweit kostenlos zahlen und abheben erlaubt – ohne Fremdwährungsgebühr. Solche kostenlosen Karten findest du unter Kostenlose Kreditkarte. Achte auf die Bedingungen fürs Abheben.
Die Euro-Falle (DCC)
Fragt ein Automat oder Terminal, ob du in Euro statt Landeswährung zahlen willst, lehne ab. Bei dieser „Dynamic Currency Conversion“ rechnet der Anbieter mit einem schlechten Kurs – in Landeswährung fährst du fast immer günstiger.
Tipps für die Reise
- Zwei Karten mitnehmen (Backup), z. B. Kredit- und Debitkarte.
- Karten-Limit und Auslandseinsatz vorab prüfen/freischalten.
- Den Unterschied der Kartenarten kennen (siehe Girocard, Debit & Kreditkarte).
Die zwei teuersten Gebühren im Ausland
Beim Einsatz einer Kreditkarte im Ausland lauern vor allem zwei Kostenfallen: das Fremdwährungsentgelt (oft 1–2 % pro Zahlung außerhalb des Euroraums) und Gebühren fürs Bargeldabheben. Gute Reisekreditkarten verzichten auf beides. Innerhalb der Eurozone fallen diese Kosten ohnehin nicht an.
Die richtige Reisekreditkarte wählen
Achte auf drei Dinge: keine Fremdwährungsgebühr, kostenloses Abheben weltweit und keine Jahresgebühr. Eine echte Kreditkarte ist im Ausland praktischer als eine Debitkarte, weil sie für Mietwagen und Hotelkautionen breiter akzeptiert wird. Passende Karten findest du im Kreditkarten-Vergleich.
Die Euro-Falle (DCC) vermeiden
Im Ausland fragt das Terminal oder der Automat oft, ob du in Euro oder Landeswährung zahlen möchtest. Wähle immer die Landeswährung! Bei „Dynamic Currency Conversion“ (DCC) rechnet der Anbieter zu einem schlechten Kurs um – das kostet mehrere Prozent extra, die deine Karte sonst günstiger abgerechnet hätte.
Bargeld im Ausland clever abheben
Hebe größere Beträge auf einmal ab, statt mehrfach kleine – so sparst du eventuelle Fixgebühren der Automatenbetreiber. Lehne auch hier DCC ab. Mit einer Karte, die das Abheben nicht extra berechnet, kommst du am günstigsten an Bargeld. Mehr dazu im Ratgeber kostenlose Kreditkarte.
Sicherheit auf Reisen
Nimm möglichst zwei Karten verschiedener Anbieter mit, falls eine gesperrt wird oder nicht akzeptiert wird. Notiere die Sperr-Hotline und nutze die App deiner Bank, um die Karte im Notfall sofort zu sperren. Eine Kreditkarte bietet beim Bezahlen zudem oft besseren Schutz als eine Debitkarte.
Welche Karte für welches Reiseziel?
Innerhalb der Eurozone reicht jede gebührenfreie Karte. Außerhalb – etwa in den USA, UK oder Asien – ist eine Kreditkarte im Ausland ohne Fremdwährungsgebühr Gold wert. Prüfe vor der Reise, ob deine Karte Visa oder Mastercard ist, da diese am breitesten akzeptiert werden.
Vor der Reise prüfen
Kläre vor Abflug das Tageslimit fürs Abheben, aktiviere falls nötig den Auslandseinsatz in der App und prüfe die Gültigkeitsdauer der Karte. Verbraucherinformationen rund um Kartenzahlungen bündelt die BaFin.
Kreditkarte im Ausland: die häufigsten Fehler
Der teuerste Fehler bei einer Kreditkarte im Ausland ist, in Euro statt in Landeswährung zu zahlen (DCC) – das kostet unnötig Aufschlag. Ebenfalls teuer: mit einer normalen Karte Bargeld abheben, die dafür hohe Gebühren verlangt. Plane deshalb vor der Reise, welche Karte du wofür einsetzt.
Ein weiterer Fehler ist, sich nur auf eine einzige Karte zu verlassen. Fällt sie aus oder wird sie gesperrt, stehst du ohne Zahlungsmittel da. Eine zweite Kreditkarte im Ausland als Backup gibt Sicherheit.
Prüfe vor der Abreise außerdem Verfallsdatum und Limits. Mit der richtigen Kreditkarte im Ausland zahlst und hebst du weltweit nahezu kostenlos ab – den passenden Vergleich findest du im Kreditkarten-Vergleich.
Kreditkarte im Ausland: So vermeidest du Gebühren
Die größten Kostenfallen bei der Kreditkarte im Ausland sind das Fremdwährungsentgelt und die Abhebegebühr. Viele Karten verlangen rund 1 bis 2 Prozent Aufschlag für Zahlungen außerhalb der Eurozone. Eine gute Reisekreditkarte verzichtet komplett auf dieses Entgelt.
Beim Abheben am Automaten kommt oft eine feste Gebühr oben drauf. Achte daher auf Karten, die das weltweite Abheben kostenlos ermöglichen. So nutzt du die Kreditkarte im Ausland auch zum Bargeldbezug, ohne dass jede Abhebung extra kostet.
Eine besonders tückische Falle ist die sogenannte DCC, die „dynamische Währungsumrechnung“. Wirst du am Automaten oder an der Kasse gefragt, ob du in Euro statt in Landeswährung zahlen möchtest, lehne ab. Die Umrechnung vor Ort ist fast immer deutlich teurer.
Zahle mit der Kreditkarte im Ausland also immer in der Landeswährung. Die Umrechnung übernimmt dann dein Kartenanbieter zum amtlichen Wechselkurs, der in der Regel viel günstiger ist als der vom Händler oder Geldautomaten angebotene Kurs.
Die richtige Reisekreditkarte wählen
Suche gezielt nach einer Karte ohne Fremdwährungsgebühr und mit kostenlosem Abheben. Genau dafür gibt es spezielle Reisekreditkarten, die im Alltag oft sogar dauerhaft gebührenfrei sind. Eine solche Kreditkarte im Ausland spart auf einer einzigen Reise schnell zweistellige Beträge.
Nimm zur Sicherheit eine zweite Karte mit. Fällt eine Karte aus, wird gesperrt oder nicht akzeptiert, bist du mit einer Ersatzkarte handlungsfähig. Bewahre beide getrennt auf, damit bei Diebstahl nicht gleich alles weg ist.
Informiere deinen Anbieter bei Fernreisen vorab und notiere dir die Sperr-Hotline. Lege außerdem ein Auslandslimit fest, das zu deiner Reise passt. So bist du im Notfall schnell reaktionsfähig und schützt dich vor Missbrauch.
Prüfe schließlich enthaltene Reiseversicherungen. Manche Karten bieten Auslandskrankenschutz oder eine Reiserücktrittsversicherung – das kann den Abschluss zusätzlich lohnenswert machen, wenn die Bedingungen stimmen.
Häufige Fragen
Welche Kreditkarte ist im Ausland am besten?
Eine Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr und mit kostenlosem weltweiten Abheben. Solche Karten sind oft dauerhaft gebührenfrei und sparen auf Reisen am meisten.
Soll ich in Euro oder Landeswährung zahlen?
Immer in der Landeswährung. Die Umrechnung über deinen Kartenanbieter ist fast immer günstiger als die dynamische Währungsumrechnung (DCC) vor Ort.
Kann ich mit der Kreditkarte im Ausland Bargeld abheben?
Ja, aber achte auf Abhebegebühren. Mit einer passenden Reisekreditkarte ist das weltweite Abheben kostenlos – sonst können pro Abhebung mehrere Euro anfallen.
Mit welcher Karte hebe ich im Ausland am günstigsten Geld ab?
Mit einer Reisekreditkarte ohne Fremdwährungs- und Abhebegebühr. Vermeide Abhebungen über den Dispo.
Soll ich in Euro oder Landeswährung zahlen?
Immer in Landeswährung – die Euro-Umrechnung am Terminal ist meist deutlich teurer.
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